Wohnen Graz wird zum Millionengrab
23 |09 | 26
Die finanzielle Lage der Stadt Graz spitzt sich weiter zu. Nur wenige Wochen nach der Angelobung der neuen Kahr-Schwentner-Koalition sorgen ein weiteres geplatztes Budget, eine Haushaltssperre und wachsende Finanzlöcher für große Verunsicherung. Besonders deutlich zeigt sich die verfehlte Budgetpolitik beim Eigenbetrieb Wohnen Graz.
Seit mehreren Jahren warnt die Grazer Volkspartei vor den finanziellen Fehlentwicklungen im städtischen Wohnbau. Während Wohnen Graz im Jahr 2020 noch einen Verlust von rund 900.000 Euro verzeichnete, stieg das Minus bis 2024 auf 8,7 Millionen Euro. Auch im vergangenen Jahr blieb der Eigenbetrieb mit einem Verlust von 5,4 Millionen Euro tief in den roten Zahlen.
Insgesamt summiert sich der Verlust von Wohnen Graz in den Jahren 2021 bis 2026 auf rund 25 Millionen Euro. Eine Trendwende ist nicht in Sicht: Laut Finanzplan droht zwischen 2027 und 2031 ein weiterer kumulierter Verlust von insgesamt 55,8 Millionen Euro. Damit würde der städtische Wohnbetrieb innerhalb von elf Jahren ein Gesamtminus von mehr als 80 Millionen Euro erwirtschaften.
Seit mehreren Jahren warnt die Grazer Volkspartei vor den finanziellen Fehlentwicklungen im städtischen Wohnbau. Während Wohnen Graz im Jahr 2020 noch einen Verlust von rund 900.000 Euro verzeichnete, stieg das Minus bis 2024 auf 8,7 Millionen Euro. Auch im vergangenen Jahr blieb der Eigenbetrieb mit einem Verlust von 5,4 Millionen Euro tief in den roten Zahlen.
Insgesamt summiert sich der Verlust von Wohnen Graz in den Jahren 2021 bis 2026 auf rund 25 Millionen Euro. Eine Trendwende ist nicht in Sicht: Laut Finanzplan droht zwischen 2027 und 2031 ein weiterer kumulierter Verlust von insgesamt 55,8 Millionen Euro. Damit würde der städtische Wohnbetrieb innerhalb von elf Jahren ein Gesamtminus von mehr als 80 Millionen Euro erwirtschaften.
Auch die Entwicklung der Eigenkapitalquote gibt Anlass zur Sorge. Lag diese im Jahr 2021 noch bei stabilen 44 Prozent, könnte sie in den kommenden vier Jahren auf nur noch 14 Prozent abstürzen. Diese Entwicklung hat konkrete Auswirkungen: Je schwächer die finanzielle Basis von Wohnen Graz wird, desto weniger Mittel stehen für notwendige Sanierungen, Instandhaltungen und Investitionen in die städtischen Wohnungen zur Verfügung.
„Wohnen Graz entwickelt sich unter Bürgermeisterin Elke Kahr immer mehr zu einem Millionengrab für die Grazer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Ein kumulierter Verlust von 25 Millionen Euro seit 2021 und weitere prognostizierte 55,8 Millionen Euro bis 2031 sind keine kurzfristige Schwankung, sondern das Ergebnis einer verfehlten Politik. Wer leistbares Wohnen langfristig sichern will, muss wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln. Denn jeder verlorene Euro fehlt am Ende bei der Sanierung und Erhaltung der Wohnungen“, betont Gemeinderat und Stadtparteigeschäftsführer Markus Huber, Sprecher für Wohnungsangelegenheiten der Grazer Volkspartei.
Wohnen Graz muss zwar keine Gewinne erwirtschaften, ist rechtlich jedoch zu einer wirtschaftlichen und zweckmäßigen Betriebsführung verpflichtet. Davon ist der Eigenbetrieb derzeit weit entfernt. Die politische Verantwortung dafür trägt Bürgermeisterin Elke Kahr, die sämtliche Warnungen und Verbesserungsvorschläge bisher ignoriert hat.
Die Grazer Volkspartei fordert daher einen konsequenten Fahrplan, um Wohnen Graz finanziell zu stabilisieren und sozial treffsichere Mieten auch in Zukunft garantieren zu können.
Unsere fünf Punkte für Wohnen Graz
Für die Grazer Volkspartei ist klar: Sozialer Wohnbau und wirtschaftliche Verantwortung sind kein Widerspruch. Nur ein finanziell gesunder Eigenbetrieb kann den Grazerinnen und Grazern langfristig leistbare, sichere und gut erhaltene Wohnungen bieten.
„Wohnen Graz entwickelt sich unter Bürgermeisterin Elke Kahr immer mehr zu einem Millionengrab für die Grazer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Ein kumulierter Verlust von 25 Millionen Euro seit 2021 und weitere prognostizierte 55,8 Millionen Euro bis 2031 sind keine kurzfristige Schwankung, sondern das Ergebnis einer verfehlten Politik. Wer leistbares Wohnen langfristig sichern will, muss wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln. Denn jeder verlorene Euro fehlt am Ende bei der Sanierung und Erhaltung der Wohnungen“, betont Gemeinderat und Stadtparteigeschäftsführer Markus Huber, Sprecher für Wohnungsangelegenheiten der Grazer Volkspartei.
Wohnen Graz muss zwar keine Gewinne erwirtschaften, ist rechtlich jedoch zu einer wirtschaftlichen und zweckmäßigen Betriebsführung verpflichtet. Davon ist der Eigenbetrieb derzeit weit entfernt. Die politische Verantwortung dafür trägt Bürgermeisterin Elke Kahr, die sämtliche Warnungen und Verbesserungsvorschläge bisher ignoriert hat.
Die Grazer Volkspartei fordert daher einen konsequenten Fahrplan, um Wohnen Graz finanziell zu stabilisieren und sozial treffsichere Mieten auch in Zukunft garantieren zu können.
Unsere fünf Punkte für Wohnen Graz
- Ein langfristiges Sanierungskonzept mit klaren jährlichen Zielen für Verlustabbau, Liquidität und Eigenkapitalquote.
- Eine sozial treffsichere Mietstaffel, die Menschen mit niedrigen Einkommen schützt und bei wirtschaftlich leistungsfähigeren Haushalten einen angemessenen Beitrag vorsieht.
- Ein professionelles Leerstandsmanagement mit verbindlichen Fristen für Sanierungen und die rasche Wiedervermietung frei gewordener Wohnungen.
- Die konsequente Einforderung von Vertragsstrafen und offenen Forderungen sowie ein transparenter Umgang mit Mietrückständen.
- Regelmäßige Berichte an den Gemeinderat, damit finanzielle Abweichungen rechtzeitig erkannt und notwendige Gegenmaßnahmen beschlossen werden können.
Für die Grazer Volkspartei ist klar: Sozialer Wohnbau und wirtschaftliche Verantwortung sind kein Widerspruch. Nur ein finanziell gesunder Eigenbetrieb kann den Grazerinnen und Grazern langfristig leistbare, sichere und gut erhaltene Wohnungen bieten.
