
VP Hohensinner zu Kürzungen des Sport-Sponsoring
20 |05 | 26
Wer beim Sport kürzt, trifft Kinder, Gesundheit und Ehrenamt
“Die angekündigten massiven Kürzungen bei den Sponsorings der Holding Graz sind für den Grazer Sport ein schwerer Schlag und gleichzeitig der nächste Beweis dafür, welchen geringen Stellenwert Sport für diese rot-rot-grüne Koalition unter Bürgermeisterin Kahr mittlerweile hat. Bei diesen Kürzungen geht es nicht um ein paar Profisportler sondern um die Substanz des Grazer Sports. Wer beim Sport kürzt, trifft am Ende Kinder, Gesundheit und Ehrenamt.
Sportvereine leisten tagtäglich Jugendarbeit, Integrationsarbeit, Sozial- und Gesundheitsarbeit.
Besonders unverständlich ist dabei die Schieflage innerhalb der Holding Graz selbst. Dort gibt es Geld für ein 200.000 Euro teures Neutorgassenfest, für eigene Werbekampagnen um mehr als 300.000 Euro wie ‘Graz baut aus‘ oder Entsorgungskampagnen. Dass gleichzeitig Sport-Sponsorings um 10 bis 50 Prozent gekürzt werden sollen, ist der beste Beweis für die völlig falschen Prioritäten dieser Stadtregierung.
Dazu kommt, dass seit Beginn dieser Gemeinderatsperiode das Sportbudget der Stadt Graz trotz massiver Inflation um rund eine Million Euro reduziert wurde und nun nur noch bei rund 4,5 Millionen Euro liegt. Sportvereine werden immer stärker zu Bittstellern degradiert und gewachsene Strukturen Schritt für Schritt kaputtgespart, während man gleichzeitig an millionenschweren Prestigeprojekten wie dem Umbau der Kaiserfeldgasse oder einer Müllverbrennungsanlage festhält.
Besonders absurd ist dabei die Doppelmoral der Kahr-Schwentner-Koalition: Vor wenigen Wochen forderte man noch lautstark vom Land mehr Geld für Sport und Kultur ein, um jetzt im eigenen Verantwortungsbereich selbst massive Kürzungen vorzunehmen.
Es braucht hier dringend einen Kurswechsel. Als Volkspartei werden wir im kommenden Gemeinderat einen dringlichen Antrag einbringen, um diese Kürzungen zu bekämpfen.”
Dazu kommt, dass seit Beginn dieser Gemeinderatsperiode das Sportbudget der Stadt Graz trotz massiver Inflation um rund eine Million Euro reduziert wurde und nun nur noch bei rund 4,5 Millionen Euro liegt. Sportvereine werden immer stärker zu Bittstellern degradiert und gewachsene Strukturen Schritt für Schritt kaputtgespart, während man gleichzeitig an millionenschweren Prestigeprojekten wie dem Umbau der Kaiserfeldgasse oder einer Müllverbrennungsanlage festhält.
Besonders absurd ist dabei die Doppelmoral der Kahr-Schwentner-Koalition: Vor wenigen Wochen forderte man noch lautstark vom Land mehr Geld für Sport und Kultur ein, um jetzt im eigenen Verantwortungsbereich selbst massive Kürzungen vorzunehmen.
Es braucht hier dringend einen Kurswechsel. Als Volkspartei werden wir im kommenden Gemeinderat einen dringlichen Antrag einbringen, um diese Kürzungen zu bekämpfen.”
