
Graz verschläft die Jahrhundertchance Koralmbahn
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Mit der heutigen Veröffentlichung des neuen Fahrplans der Koralmbahn wird deutlich, dass die Stadt Graz auf das Jahrhundertprojekt schlicht nicht vorbereitet ist. Der letzte Zug aus Klagenfurt wird ab Dezember um 23:57 Uhr am Grazer Hauptbahnhof ankommen - doch zu diesem Zeitpunkt fährt weder Bus noch Straßenbahn. Die letzte vollwertige Straßenbahn verlässt den Hauptbahnhof um 23:53 Uhr Richtung Wetzelsdorf, Richtung Innenstadt sogar schon um 23:44 Uhr. Lediglich bis zur Remise Alte Poststraße besteht noch eine Verbindung knapp nach Mitternacht. Fahrgäste, die mit dem letzten Zug aus Kärnten in Graz ankommen, stehen damit sprichwörtlich vor verschlossenen Türen.
“Wenn der letzte Zug aus Klagenfurt kurz vor Mitternacht in Graz ankommt und kein Bus oder keine Straßenbahn mehr fährt, ist das ein Offenbarungseid der Grazer Verkehrspolitik. Seit Monaten weisen wir als Grazer Volkspartei darauf hin, dass es eine bessere Vorbereitung seitens der Stadt braucht, damit Graz die Vorteile der Koralmbahn umfänglich nutzen kann. Leider haben Bürgermeisterin Elke Kahr und Bgm.Stv. Verkehrsstadträtin Judith Schwentner diese Hinweise immer wieder ignoriert. Die Koralmbahn darf nicht an Graz vorbeifahren - Bürgermeisterin Kahr muss endlich für Anschluss sorgen“, erklärt Markus Huber, Stadtparteigeschäftsführer der Grazer Volkspartei.
Für die Volkspartei ist klar: Wer die Koralmbahn ernst nimmt, muss auch für die letzte Meile innerhalb der Stadt sorgen. Graz braucht ein abgestimmtes Nachtverkehrs-Konzept mit passenden Anschlusszeiten, damit die Chancen der neuen Hochleistungsstrecke auch tatsächlich bei den Menschen ankommen. “Dieses Jahrhundertprojekt verbindet Regionen, schafft Arbeitsplätze und bringt Menschen zusammen – doch in Graz wird es derzeit verschlafen. Das ist ein fatales Signal für eine Stadt, die eigentlich ein wichtiger Knotenpunkt der Koralmbahn sein sollte“, so Huber abschließend.
Für die Volkspartei ist klar: Wer die Koralmbahn ernst nimmt, muss auch für die letzte Meile innerhalb der Stadt sorgen. Graz braucht ein abgestimmtes Nachtverkehrs-Konzept mit passenden Anschlusszeiten, damit die Chancen der neuen Hochleistungsstrecke auch tatsächlich bei den Menschen ankommen. “Dieses Jahrhundertprojekt verbindet Regionen, schafft Arbeitsplätze und bringt Menschen zusammen – doch in Graz wird es derzeit verschlafen. Das ist ein fatales Signal für eine Stadt, die eigentlich ein wichtiger Knotenpunkt der Koralmbahn sein sollte“, so Huber abschließend.

