
Grazer Lebensqualitätsbefragung wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet
14 |11 | 25
Die Präsentation der neuen Lebensqualitätsbefragung 2025 der Stadt Graz sorgt bei ÖVP-Gemeinderat Markus Huber für massive Zweifel. “Wer sich die Erhebung genauer anschaut, merkt rasch: Viele Ergebnisse wirken politisch gefärbt, methodisch fragwürdig und inhaltlich unvollständig. So kann man die Lebensrealität der Grazerinnen und Grazer nicht seriös abbilden“, so Markus Huber.
Massive methodische Schwächen – undurchsichtige Teilnahme, bereits der Blick auf die Teilnahmezahlen mache stutzig:
“2018 haben über 20.000 Menschen teilgenommen, heuer sind es um 3.700 weniger - das entspricht einem Rückgang von fast 20 Prozent. Trotzdem werden die Ergebnisse so präsentiert, als wären sie voll vergleichbar. Das stimmt einfach nicht“, sagt Markus Huber.
Eine noch größere Schwäche sieht Markus Huber in der Struktur der Datenerhebung:
“2018 wurde die Befragung fast ausschließlich per Papier abgewickelt, 2025 ist der Online-Anteil massiv auf rund 30 Prozent gestiegen. Allein diese Veränderung macht die Daten schon schwer vergleichbar.“ Darüber hinaus war es technisch möglich die Befragung öfters auszufüllen bzw. diese auch auszufüllen, wenn man außerhalb von Graz wohnt. Man muss nur eine beliebige Adresse in Graz auswählen. Markus Huber hinterfragt: “Gab es eine wirksame Kontrolle, dass wirklich nur Grazer und wirklich nur einmal teilgenommen wurde? Wenn ja, wie ist diese erfolgt. Wenn nein, wären die Daten nahezu wertlos.“
Fragwürdige Fragestellungen – Verkehr ohne Auto, verzerrte Bilder
Markus Huber kritisiert zudem die Zusammensetzung der Fragen: “Es wurde tendenziös abgefragt. Gerade im Bereich Verkehr ist das besonders auffällig: Man fragt nach Radfahren, Bus, Bim, Bahn – aber nie explizit nach Erreichbarkeit mit dem Auto, obwohl es für zigtausende Menschen das wichtigste Verkehrsmittel ist. Wer so fragt, bekommt natürlich ein verzerrtes Bild.“
Politisch gefärbte Interpretation statt klarer Daten
Auffällig sei auch, dass die Präsentation der Stadt diesmal fast ohne nachvollziehbare Zahlen auskommt – dafür aber mit vielen wertenden Aussagen: “Im Vergleich zu früheren Erhebungen fehlen fast alle Zeitreihen, Vergleiche oder detaillierten Bezirksanalysen. Stattdessen gibt es positive Interpretationen ohne Belege. Das wirkt nicht wie Statistik, das wirkt wie PR“, kritisiert Markus Huber.
Inhaltlich bestätigt die Befragung zentrale VP-Kritikpunkte
Trotz der fragwürdigen Methodik zeigen die veröffentlichten Ergebnisse eines deutlich: “Die größten Unzufriedenheiten liegen klar bei Lebenshaltungskosten, Sicherheit und Verkehr. Genau das kritisieren wir seit Jahren – und genau das spüren die Menschen in Graz jeden Tag.“
Beim Thema Lebenshaltungskosten sieht Markus Huber eine direkte Verantwortung der Bürgermeisterin: “Elke Kahr ist mit dem Versprechen angetreten, das Leben in Graz günstiger zu machen. Das Gegenteil ist passiert. Die Menschen leiden unter hohen Abgaben und den teuersten Öffi-Preisen Österreichs – und die Befragung zeigt, dass hier die größte Unzufriedenheit herrscht.“
Im Bereich Sicherheit und Verkehr sei das Bild ebenfalls eindeutig: “Die Menschen fühlen sich unsicherer und die Verkehrspolitik der letzten Jahre sorgt vor allem für Frust und Stau. Auch das bestätigt die Befragung – selbst in ihrer geschönten Form.“
Eine noch größere Schwäche sieht Markus Huber in der Struktur der Datenerhebung:
“2018 wurde die Befragung fast ausschließlich per Papier abgewickelt, 2025 ist der Online-Anteil massiv auf rund 30 Prozent gestiegen. Allein diese Veränderung macht die Daten schon schwer vergleichbar.“ Darüber hinaus war es technisch möglich die Befragung öfters auszufüllen bzw. diese auch auszufüllen, wenn man außerhalb von Graz wohnt. Man muss nur eine beliebige Adresse in Graz auswählen. Markus Huber hinterfragt: “Gab es eine wirksame Kontrolle, dass wirklich nur Grazer und wirklich nur einmal teilgenommen wurde? Wenn ja, wie ist diese erfolgt. Wenn nein, wären die Daten nahezu wertlos.“
Fragwürdige Fragestellungen – Verkehr ohne Auto, verzerrte Bilder
Markus Huber kritisiert zudem die Zusammensetzung der Fragen: “Es wurde tendenziös abgefragt. Gerade im Bereich Verkehr ist das besonders auffällig: Man fragt nach Radfahren, Bus, Bim, Bahn – aber nie explizit nach Erreichbarkeit mit dem Auto, obwohl es für zigtausende Menschen das wichtigste Verkehrsmittel ist. Wer so fragt, bekommt natürlich ein verzerrtes Bild.“
Politisch gefärbte Interpretation statt klarer Daten
Auffällig sei auch, dass die Präsentation der Stadt diesmal fast ohne nachvollziehbare Zahlen auskommt – dafür aber mit vielen wertenden Aussagen: “Im Vergleich zu früheren Erhebungen fehlen fast alle Zeitreihen, Vergleiche oder detaillierten Bezirksanalysen. Stattdessen gibt es positive Interpretationen ohne Belege. Das wirkt nicht wie Statistik, das wirkt wie PR“, kritisiert Markus Huber.
Inhaltlich bestätigt die Befragung zentrale VP-Kritikpunkte
Trotz der fragwürdigen Methodik zeigen die veröffentlichten Ergebnisse eines deutlich: “Die größten Unzufriedenheiten liegen klar bei Lebenshaltungskosten, Sicherheit und Verkehr. Genau das kritisieren wir seit Jahren – und genau das spüren die Menschen in Graz jeden Tag.“
Beim Thema Lebenshaltungskosten sieht Markus Huber eine direkte Verantwortung der Bürgermeisterin: “Elke Kahr ist mit dem Versprechen angetreten, das Leben in Graz günstiger zu machen. Das Gegenteil ist passiert. Die Menschen leiden unter hohen Abgaben und den teuersten Öffi-Preisen Österreichs – und die Befragung zeigt, dass hier die größte Unzufriedenheit herrscht.“
Im Bereich Sicherheit und Verkehr sei das Bild ebenfalls eindeutig: “Die Menschen fühlen sich unsicherer und die Verkehrspolitik der letzten Jahre sorgt vor allem für Frust und Stau. Auch das bestätigt die Befragung – selbst in ihrer geschönten Form.“

