Lebensader Mur

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Die Mur ist das größte ungenutzte Stadtentwicklungspotenzial im Herzen von Graz. Das Konzept “Lebensader Mur“, das von der Grazer Volkspartei gemeinsam mit den Experten Guido Strohecker (Architekt und Stadtplaner), Robert Wendl (Ziviltechniker) und Kurt Fallast (Verkehrsplaner) erarbeitet wurde, definiert das innerstädtische Murufer als zentralen Stadtraum neu.
Im Mittelpunkt stehen neue Aufenthaltsqualitäten entlang des Flusses, mehr urbanes Leben am Wasser sowie eine stärkere Verbindung von Stadtentwicklung, Freizeit, Sport, Gastronomie, Kultur und Wirtschaft. VP-Spitzenkandidat Stadtrat Kurt Hohensinner betont: “Andere Städte zeigen längst vor, wie ein Fluss zum Lebensraum für Familien, Sport, Gastronomie, Kultur und Tourismus werden kann.“ und verweist darauf, dass Graz bereits bewiesen hat, welches Potenzial entlang der Mur entstehen kann: “Mit der ersten Murufergestaltung vor mehr als fünf Jahren und Projekten wie Stadtstrand oder Augartenbucht wurde bereits gezeigt, welches Potenzial die Mur entfalten kann. In den vergangenen Jahren ist aber nichts mehr passiert.“
Mehr Lebensraum für Freizeit, Familien, Sport, Kultur, Gastronomie und vieles mehr
In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, um das Murufer attraktiver zu gestalten und für die Bewohner und Besucher der Stadt Graz besser zu erschließen. Die Umgestaltung des Stadtstrands im Zuge des Baus des Murkraftwerks und die Augartenbucht sind echte Meilensteine. Bei beiden Projekten gab es zu Beginn viel Widerstand, mittlerweile werden sie als ideale urbane Naherholungsgebiete wahrgenommen und sind aus dem Grazer Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Vor der dichten Bebauung in den Uferbereichen und der Tieferlegung des Flusses war das Leben am Murufer allgegenwertig, wie historische Bilder auch in innerstädtischen Bereichen zeigen. Der nächste logische Schritt ist die Attraktivierung der Ufer und das Leben mit der Mur im Gebiet der Innenstadt.
Ähnlich wie in anderen Städten muss auch Graz den Anspruch haben, das Flussufer für Bewohner erlebbar und besser nutzbar zu machen. Mit dem Projekt “Lebensader Mur” wird die nächste Vision der Uferattraktivierung gezeichnet. Diesmal für den Bereich der Kernstadt im Bereich von der Radetzkybrücke als südliche Begrenzung und der Gabelung Kaiser-Franz-Josef-Kai und Sackstraße als nördliche Begrenzung.
Kurt Hohensinner: “Ich will die Mur wieder zur echten Lebensader der Stadt machen, mit mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sport- und Freizeitangeboten, attraktiven Uferbereichen und neuen Impulsen für Gastronomie und Veranstaltungen.“ Besonders wichtig ist ihm dabei: “Die Mur soll in zehn Jahren kein trennendes Element mehr sein, sondern verbindender Stadtraum mitten in Graz. Ein Ort, an dem Menschen ihre Freizeit verbringen, sich bewegen, Familien Zeit verbringen und der gleichzeitig auch wirtschaftlichen und touristischen Mehrwert für die Stadt schafft.“

Alle Details: www.murcenter.at

Foto © Markus Jöbstl: WB Graz-Obmann Bernhard Bauer, Architekt und Stadtplaner Guido Strohecker, VP-Spitzenkandidat Stadtrat Kurt Hohensinner, Gemeinderatskandidatin Vanessa Legenstein, Ziviltechniker Robert Wendl (v.l.)
Rendering © Strohecker & Partner Architekten

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