
Rund um die Aufwertung der Lehre ist in den letzten Jahren viel passiert. Dieser Weg wird weitergehen und nach der Abschaffung der Meister- und Befähigungsprüfungsgebühren sollen die Kosten für die Vorbereitungskurse fallen.
Wenn man unsere Grazer Abgeordnete zum Nationalrat Martina Kaufmann fragt, was sie in den letzten Jahren bewegt hat, muss man nicht lange auf eine Antwort warten: “Seit 2017 haben wir für die Lehre viel weiterbekommen. Wir haben 50 neue Berufsbilder geschaffen, 83 Lehrberufe überarbeitet, das Berufsausbildungsgesetz neu gestaltet und das Gesetz der ‘Höheren Beruflichen Bildung‘ beschlossen - wichtige Schritte, um einen klaren Pfad in der beruflichen Ausbildung zu schaffen. Darüber hinaus haben wir die Meister- und Befähigungsprüfungsgebühren abgeschafft. All das sorgt für echte Wahlfreiheit zwischen schulischer und beruflicher Ausbildung!“, ist Martina Kaufmann stolz auf das Erreichte.
Nach wichtigen Reformen in der Lehre steht Österreich vor einem weiteren entscheidenden Schritt zur Stärkung der beruflichen Bildungslandschaft: der Einführung des "Gratis Meisters". Dieser Punkt wurde fest im “Österreichplan“ von Karl Nehammer verankert und soll all jene stärken, die mehr tun, als sie müssten und in ihre Bildung investieren wollen.
"Mit dem 'Gratis Meister' gelingt es uns, Fachkräften, die mit ihrem Fachwissen und ihrer Leidenschaft unser Land voranbringen, die Türen zu öffnen. Und das ohne finanzielle Hürden. Wenn man bedenkt, dass schulische Ausbildungen und ein Studium nahezu kostenlos sind, dann ist das gerecht".
Mit der kostenfreien Bereitstellung von Vorbereitungskursen für die Meister- und Befähigungsprüfungen reagiert die Volkspartei auf eine wesentliche Herausforderung im Bildungssystem. Ausbildungskosten für Meisterprüfungen, die in einigen Fällen über 11.000 Euro betragen, können eine große Hürde darstellen. Diese Investition in die berufliche Weiterbildung ist eine Investition in die Zukunft unserer Wirtschaft, die individuelle Karriere von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie für unsere gesamtes Sozialsystem.
Die positiven Effekte des "Gratis Meisters" auf die berufliche Entwicklung und die Wirtschaft Österreichs darf man dabei nicht vergessen. Eine ibw-Absolventenbefragung zeigt, dass zwei Fünftel der Meisterprüfungsabsolventen nach ihrer Ausbildung den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und somit für sich und für die Gesellschaft einen Mehrwert schaffen, indem sie unter anderem Arbeitsplätze generieren. Damit leisten sie einen großen Betrag zu unseren Kosten für Gesundheit, Bildung, Pensionen und vielem anderen mehr, wozu wir alle als Steuerzahler beizutragen haben.
Mit der geplanten Umsetzung des "Gratis Meisters" positioniert sich Österreich als Land der Meister und der Fachkräfte. "Unsere Handwerksmeisterinnen und -meister sowie alle, die eine Befähigungsprüfung absolvieren, sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Es ist an der Zeit, dass wir diese Fachkräfte auf eine Stufe mit Akademikern stellen. Bildungs- und Wirtschaftspolitik sind Zukunftspolitik", schließt Kaufmann.
Was sagen Sie dazu? Schreiben Sie unserer Abgeordneten Martina Kaufmann gerne eine E-Mail unter mail@martina-kaufmann.at!
Foto © VP Graz-Andritz




