Graz wird Fahrradhauptstadt Europas

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In einer nicht alltäglichen Pressekonferenz, wie es Bürgermeister Siegfried Nagl bezeichnete, begrüßte das Stadtoberhaupt gemeinsam mit seinem Stellvertreter Mario Eustacchio, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und Verkehrsstädträtin Elke Kahr. "Wer Großes vollbringen möchte, braucht nicht nur einen guten Plan, sondern auch Mitstreiterinnen und Mitstreiter," und richtete seine Dank an die Vertreter des Landes. Denn gemeinsam wird man in den kommenden zehn Jahren die wohl größte Radoffensive für den Großraum Graz umsetzen.
100 Millionen Euro oder 5 Millionen pro Partner (Stadt und Land) und Jahr werden investiert, um einem dezidierten Wunsch der Bevölkerung nachzukommen. "Die Menschen wollen mit dem Fahrrad fahren. Dabei geht es um Lebensqualität. Wir seitens der Politik müssen sie dabei mit der notwendigen Infrastruktur unterstützen", betonte Nagl, der Graz gerne unter den Fahrrad-Hauptstädten Europas sehen will.
Der Radoffensive bzw. dem Masterplan "RADMOBIL Graz 2030" liegt eine Radnetzstudie für den Kernballungsraum zugrunde. Diese wurde von TU Graz, PLANUM und Bike Citizen erarbeitet und nun druckfrisch verfügbar. Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Verbesserung der Lebensqualität für alle. Ein faires Miteinander steht im Vordergrund.
120 Kilometer Radwegenetz gibt es derzeit in Graz, 200 Kilometer sollen bis 2030 dazukommen. 100 Kilometer Zufahrten, 50 Kilometer Verbindungswege mit bis zu zwei Metern Breite und weitere 50 Kilometer Radschnellwege mit 3,5 bis 4 Metern Breite.

Foto © Stadt Graz/Fischer: Stadträtin Elke Kahr, Vizebürgermeister Mario Eustacchio, Bürgermeister Siegfried Nagl, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang (v. l.)

Masterplan Radmobil Graz 2030-Download
www.graz.at

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